Workshops & Seminare

Hier finden Sie verschiedene Workshop - und Seminarangebote aus einem bunten Portfolio. Dabei sind
die Inhalte nicht zwingend festgelegt, sondern können individuell an Ihre Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden. 

Psycho? Logisch! 
Umgang mit psychischen Erkrankungen von Schülern

Psychische Erkrankungen nehmen bei Kindern und Jugendlichen jährlich zu. Dies stellt Lehrpersonen vor ganz neue Herausforderungen hinsichtlich dem Erkennen und dem adäquaten Umgang mit erkrankten Schülern. 

Der Workshop gibt einen Überblick über die häufigsten psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter, Warnhinweise und Symptome einzelner Erkrankungen und erarbeitet wesentliche Handlungsschritte von Lehrpersonen im Erkennen und Intervenieren bei psychisch auffälligen Schüler und Schülerinnen. 

Nach dem Workshop kennen Sie:

  • die wichtigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter
  • Symptome und Warnhinweise einzelner Erkrankungen
  • Methoden und Ansätze zur Interventionen und Gesprächsführung  mit betroffenen Schülern und Eltern

 Das hat doch alles keinen Sinn mehr! 
Umgang mit suizidalen Schülern

Alle 53 Minuten nimmt sich ein Mensch das Leben. Etwa 150.000 Suizidversuche werden jedes Jahr in Deutschland verübt, obwohl es hierzu keine verlässlichen Studien gibt. Dabei begehen in keinem anderen Lebensabschnitt so viele Menschen Suizidversuche wie vor dem 25. Lebensjahr. Nach Unfällen sind Suizide die zweithäufigste Todesursache in der Altersgruppe der 15- bis 20-Jährigen. Jeden zweiten Tag stirbt in Deutschland ein Jugendlicher durch seine eigene Hand. (Quelle Hamburger Abendblatt)

Umso wichtiger ist es als Lehrperson Warnsignale von Schülern richtig zu deuten, adäquat zu reagieren und dabei die eigenen Kompetenzen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Der Workshop vermittelt Ihnen:

  • Hintergrundwissen zu Entstehungsfaktoren, Warnhinweise und Pathologie suizidaler Handlungen
  • Tools zur Gesprächsführung mit suizidalen Schülern
  • Klarheit hinsichtlich der eigenen Rolle und Grenzen der eigenen Handlungsfähigkeit

Emotionale Achterbahn im Schulalltag?! 
Umgang mit den eigenen Emotionen im Lehrerberuf

In der Psychologie wurden bisher über 27 verschiedene Gefühle definiert. Ein Großteil dieser erleben wir tagtäglich im Schulalltag. Da ist vielleicht die eine Klasse, die schwer motivierbar ist, der eine Schüler, der immer das letzte Wort haben will und die diskussionsfreudigen Eltern, die alles für ihr Kind tun würden.

Der Lehrerberuf verlangt von uns, dass wir unsere eigenen Emotionen regulieren und nicht immer Ausdruck verleihen. Auch wenn es Ihnen schlecht geht, so müssen Sie doch einen guten Unterricht mit Tiefe und Transfer umsetzen. Dabei kann Wissen über die eigene Emotionsregulation, wie auch hilfreiche Tipps und Tricks für das "Überleben im Schulalltag" immens wichtig sein.

Der Workshop vermittelt Ihnen:

  • Hintergrundwissen zu Entstehungsfaktoren von Emotionen
  • Reflexion emotionaler Trigger - Punkte
  • Einblicke in die Emotionsregulation
  • Tipps und Tricks, um Emotionen zielgerichtet zu regulieren

GLÜCKwärts im Schulalltag
Positive Psychologie und Glück in der Schule

Wohlbefinden, Wirksamkeit, Glück, Erfolg im Unterricht anregen? Die Realität scheint derzeit recht anders auszusehen: Verhaltens- und Lernprobleme, erhöhte Stressempfindung, wachsender Psychopharmaka-Konsum, gesteigerte Auftrittswahrscheinlichkeit von Burn-out und Depression – ein bunter Blumenstrauß wenig hilfreicher Faktoren im Schulalltag. Um einen Gegenpol zu diesen krank machenden Entwicklungen zu setzen, sucht die Positive Psychologie seit einigen Jahren intensiv nach dem, was Menschen stärkt, sie gesund und wirksam erhält. Und weltweit werden erste positive Ansätze in Schulen implementiert, allerdings wenige in Deutschland.  

Im Workshop erlernen Sie:

  • wichtige Grundbegriffe der positiven Psychologie
  • vielfältige Übungen und Ansätze, wie positive Interventionen im Schulalltag genutzt werden können
  • eine große Portion Humor und eigene Psychohygiene

Schema F?! Einführung in die Schemapädagogik

Schüler und Lehrer gleichermaßen bringen zahlreiche biografische Themen (Schemata) mit in den Schulalltag, die die Stimmung und das Miteinander im Klassenraum beeinflussen können. Schemapädagogik ist eine neue Pädagogik. Sie beinhaltet innovative Möglichkeiten und Methoden für psychosoziale und sozialpädagogische Arbeitsfelder. Die Schemapädagogik geht davon aus, dass psychosoziale Probleme von Klienten in ihrem Umgang mit sich selbst und anderen hauptsächlich durch nachteilige innerpsychische Muster verursacht
werden und maßgeblich den Unterricht und die
pädagogische Arbeitsbeziehung beeinflussen.


Im Workshop erlernen Sie:

  • Grundlagen der Schemapädagogik
  • Reflexion der eigenen Schemata
  • vielfältige Fallbeispiele
  • Tipps und Tricks im Umgang mit eigenen und fremden Schemata im pädagogischen Alltag

 

Irre?! Menschlich?!
Umgang mit schwierigen Schülerpersönlichkeiten

Leben und leben lassen, die Schüler meinen es nicht böse. Trotzdem rauben uns schwierige Schüler Energie und Ressourcen und führen zu Gefühlen von Überforderung und Hilflosigkeit. Kann man sich wirkungsvoll davor schützen? Und geht das, ohne sich selbst unfair zu verhalten und den pädagogischen Auftrag zu wahren?

 Im Workshop erhalten Sie:

  • einen Einblick in die Persönlichkeitspsychologie
  • einen Überblick über besondere stachliche Schülerpersönlichkeiten und mögliche Interventionen
  • Tipps und Tricks zur eigenen Abgrenzung 

Du Opfer! - (Cyber)Mobbing: Gefahren, Wirkungen & Interventionen
Systemisches Arbeiten bei (Cyber)Mobbing

Mobbing ist eine extreme Form aggressiven Verhaltens. Aggression ist nicht per se schlecht. Sie zeigt sich im Zusammenleben zwischen Menschen häufig dann, wenn grundlegende Bedürfnisse verletzt werden. Gelingt es, darüber ernsthaft ins Gespräch zu kommen, kann Aggression konstruktiv genutzt werden. Bei Mobbing ist genau das nicht der Fall, denn hier werden Einzelne systematisch und langfristig ausgegrenzt, niedergemacht und zerstört. Mobbing birgt enormes Schädigungspotenzial. Das zeigen die Folgen für die Opfer: Bei ihnen sind ähnliche neurobiologische Prozesse feststellbar wie bei Menschen, die Todesangst erleiden.
Die Ausweitung der Kommunikation auf den digitalen Raum hat die Brisanz von Mobbing deutlich verschärft. Täter können sich jederzeit, anonym und mit einfachen Mitteln an ein riesiges „Publikum“ wenden. Opfer können sich den Attacken kaum entziehen. Es entstehen ungeheuer große, quasi kontrollfreie Räume. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen: Mobbing zwischen Kindern und Jugendlichen findet meist im Kontext Schule statt oder beginnt zumindest dort, also an einem realen Ort. Diesem Ort haftet ein Zwangscharakter an, weil an ihm Menschen in nicht freiwillig gewählten Gruppen zusammenleben. Umso wichtiger ist es deshalb, das Augenmerk noch mehr auf eben dieses Zusammenleben und damit den Erziehungsauftrag von Schule zu lenken.

Im Workshop erhalten Sie:

  • Hintergrundwissen zu Zahlen, Daten und Fakten rund um (Cyber)Mobbing
  • Auswirkungen von Mobbing auf die kindliche und psychische Entwicklung
  • Formen von Mobbing
  • Interventionsmöglichkeiten & Präventionsmöglichkeiten
  • gemeinsames Erarbeiten erster Schritte gegen Mobbing

KOMPETENZwärts - 

Kompetenzentwicklung und kompetenzorientiertes Prüfen

Mit der Umstellung auf kompetenzorientierte Lernziele, Module und Prüfungsformen wächst der Bedarf, die Lehr- und Prüfungspraxis von der reinen Vermittlung und Überprüfung erworbener Wissensstände auf subjektzentrierte Lernformen, begleitende Leistungserbringungen und Prüfungen umzustellen, mit denen der Kompetenzerwerb der Lernenden überprüft werden kann. Kompetenzentwicklung und Kompetenzorientiert prüfen bedeutet, nach den handlungsbezogene Kompetenzen zu fragen, die die Lernenden erworben haben und mehr als nur das gelernte Wissen zu beurteilen. Damit ist ein Umdenken von den traditionellen Lehr- und Lernformen, sowie den altenbekannten Prüfungsformen hin zu einer neuen Lernkultur und Prüfungsformen zentraler den je. 

Im Workshop sollen deshalb folgende Themen eine Rolle spielen:

  • Klärung und Abgrenzung des Kompetenzbegriffs
  • Bedeutung Kompetenzorientierung durch handlungsorientierten Unterricht
  • Möglichkeiten, Methoden & Ansätze zur Lernerfolgsüberprüfungen im handlungsorientierten Unterricht
  • Implementierung & Evaluation von kompetenzorientierten Lernerfolgsüberprüfungen

Ich kam - sah - und (be)lehrte?!
Systemische Pädagogik in Theorie und Praxis

Systemische Pädagogik berücksichtigt, dass jeder Mensch Teil eines Systems ist, welches ihn beeinflusst und umgekehrt. Damit zeichnet sich die systemische Pädagogik dadurch aus, dass sie das Verhalten und Lernen von Menschen nicht isoliert anhand persönlicher Eigenschaften beschreibt, sondern vor allem in seinen sozialen Beziehungen beobachtet. Schwerpunkte dieses Ansatzes sind demnach vor allem die Beratung & Gesprächsführung und die professionelle Beziehungsgestaltung mit den Lernenden und Kooperationspartnern als Systemumwelt von Schule. Aber auf ganz praxisorientierte didaktische Vorschläge lassen sich aus diesem Ansatz herausarbeiten und unmittelbar umsetzen. 

Inhalte dieses Workshops sind demnach:

  • Grundbegriffe und Grundhaltung des systemischen Ansatzes
  • Grundlagen systemischer Didaktik 
  • Überblick & Ausprobieren systemischer (Lern)Methoden
  • Systemische Beziehungsgestaltung im schulischen Kontext

Von einer lehrenden zu lernenden Organisation 
Lernende Organisationen in der Schulentwicklung

Die Begriff der lernenden Organisation und des Organisationslernens stammen ursprünglich aus dem Profit-Sektor. Seit in der schulpädagogischen Debatte allerdings die Frage nach der Entwicklungsfähigkeit von Schule gestellt wird, wird das Konzept der Organisationsentwicklung und damit des Organisationslernens als einem ihrer wesentlichen Faktoren für Schulen adaptiert. Demnach ist eine lernende Organisation in der Lage, wichtige Erkenntnisse schnell und eigenständig in ihre Struktur aufzunehmen und den Vorgang des eigenen Lernens zu reflektieren. In der Schulentwicklung wird das Organisationslernen daher als wichtige Zukunftsstrategie angesehen, da es im Gegensatz zu früheren Reformanstrengungen kontinuierlich und ganzheitlich die Problemlösungs- und Handlungsfähigkeit der Schule verbessert. Für die Umsetzung von solchen Veränderungsprozessen wird der Arbeit im Team ein hohes Wirkungspotential zugesprochen. Es geht also darum zu erarbeiten, wie eine Verbesserung der Teamzusammenarbeit in Verbindung mit einem modernen Wissensmanagement insgesamt das schulische Handeln verbessern können. 

Im Workshop sollen deshalb folgende Themen eine Rolle spielen:

  • Grundlagen von lernen Organisationen & Wissensmanagement
  • Schulen als Orte organisationalen Lernens
  • Bedeutung von Teams in lernenden Organisationen - Wer lernt von wem?
  • 5 Veränderungsansätze organisationaler Lernprozesse
  • Erarbeitung konkreter Ansätze, um organisationales Lernen zu implementieren

Sprechen Sie mich gerne zu Ihren Themenwünschen an!

 
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